Warum wir mehr lesen sollten und was daran so gut tut



Manchmal denke ich, dass wir heutzutage irgendwie gar nicht mehr richtig abschalten können. Wir rennen von einem To-do zum nächsten, immer in Eile, immer auf Empfang. Die Tage fühlen sich so kurz an, als würden sie an uns vorbeifliegen, während wir versuchen, irgendwie alles zu schaffen. Naja, und dabei merken wir oft gar nicht, wie sehr uns so etwas simples wie lesen eigentlich helfen könnte, uns wieder zu erden und diese permanente innere Unruhe ein bisschen zu reduzieren.

Das, was wir den ganzen Tag über konsumieren, ist halt nicht ohne. Auf der Arbeit reißen uns E-Mails, Aufgaben, Deadlines auseinander, zu Hause schnappen wir uns dann noch schnell das Handy – und schwupps, sind wir wieder komplett abgelenkt. Unsere Aufmerksamkeitsspanne leidet darunter, wir merken es gar nicht richtig, und irgendwann fragen wir uns: Warum bin ich so gestresst? Warum fühle ich mich eigentlich ständig aufgewühlt?


Stille ist für die meisten unerträglich geworden

Die meisten von uns sind halt nicht wirklich bereit, etwas zu verändern. Die Stille ist sozusagen irgendwie fremd geworden. Wir wissen nicht mehr, wie es geht, einfach mal zu warten, ohne das Handy in die Hand zu nehmen. Stattdessen beschäftigen wir unser Gehirn ständig mit irgendetwas – das gibt uns irgendwie Sicherheit, auch wenn wir wissen, dass wir dadurch das Problem nicht wirklich lösen. Manchmal denke ich, dass wir das auch gar nicht wollen. Denn uns wirklich mit unseren Gefühlen auseinanderzusetzen, würde bedeuten, dass wir selbst etwas verändern müssten. Dass wir selbst Schuld daran sind, dass wir uns unruhig fühlen. Und das ist halt unbequem. Viel einfacher ist es, anderen die Schuld zu geben und weiterzumachen wie bisher.


Wir sind verwöhnt und unser Hirn merkt es

Wenn ich so darüber nachdenke, wie die Welt früher war… Naja, Menschen mussten sich selbst versorgen. Kein Supermarkt, kein Amazon, kein „alles sofort verfügbar“. Wir mussten arbeiten, tauschen, improvisieren, um zu überleben. Unser Gehirn ist eigentlich gar nicht darauf ausgelegt, in so einer industrialisierten Welt zu leben, mit all den Eindrücken, der Auswahl und der ständigen Reizüberflutung. Und trotzdem tun wir so, als wäre das normal. Irgendwie haben wir vergessen, dass es anders auch gut sein könnte.

Lesen ist wie Ruhe in einer reizüberfluteten Welt

Lesen ist das Gegenteil von diesem Dauerfeuer an Reizen. Es schreit nicht, blinkt nicht, verlangt nichts von uns. Und gleichzeitig – und das ist das Verrückte – ist es halt unglaublich wirkungsvoll. Manchmal denke ich, dass die Ruhe beim Lesen fast schillernd ist, weil sie uns erlaubt, selbst Welten zu erschaffen. Unser Kopf malt die Geschichte nach, wir erleben sie in uns, und das ist irgendwie bunt, lebendig, emotional – nur eben nach innen gerichtet.

Und trotzdem fällt es vielen schwer, das zuzulassen. Die Hand greift automatisch zum Handy, zum schnellen Video, zum nächsten kurzen Kick. Das ist halt einfach geworden, genau wie Amazon oder der Supermarkt. Alles sofort verfügbar, alles sofort befriedigend. Lesen hingegen verlangt Geduld. Und Geduld ist in unserer Zeit sozusagen zu einer echten Herausforderung geworden.


Wie Social Media viele zu Lesen zurück bringt

Gleichzeitig ist Social Media auch irgendwie eine Chance. Die Plattformen zeigen jungen Menschen wieder Bücher, regen sie dazu an, neue Genres auszuprobieren, Neues zu entdecken. Gerade die Generation, die immer mit Reizen aufgewachsen ist, braucht halt oft einen kleinen Anstoß, um überhaupt noch den Griff zu einem Buch zu wagen. Manchmal denkt man ja, dass das uninteressant aussieht – aber genau das ist oft die Geschichte, die uns dann total packt, wenn wir uns darauf einlassen.

Und das Spannende: Die Buchwelt entwickelt sich ständig weiter. Neue Genres, neue Formate, neue Perspektiven. Bücher verändern sich sozusagen zusammen mit der Welt und passen sich unserer heutigen Lebensrealität an. Und das ist auch total okay.


Wie ich selbst zum Lesen fand

Ich erinnere mich noch, wie das für mich war. Ich war 15, las die Biss-Reihe – übrigens die erste Reihe, die ich jemals richtig gelesen habe – und verschlang sie in zwei Wochen. Damals hatte ich keine Ahnung von Genres, Tropes oder Storystrukturen. Ich wusste einfach nur: Die Geschichte packt mich. Irgendwie. Heute weiß ich warum. Fantasy und Romance, diese Mischung hat mich gefesselt. Ich mochte die Charaktere, die Dynamik, die ganze Welt. Und es war kein Wunder, dass mir andere Bücher, die mir vorgeschlagen wurden, nicht gefallen haben – sie hatten halt einfach nicht die Bestandteile, die mich so total gepackt haben.


Lesen ist heute wichtiger denn je

Lesen ist nicht altmodisch. Lesen ist nicht langweilig. Lesen ist sozusagen eine Rückkehr zu uns selbst. In einer Welt, die uns ständig ablenkt, überreizt und ungeduldig macht, schenkt uns ein Buch Ruhe. Es lässt uns langsamer werden, Gedanken ordnen, Gefühle spüren. Es trainiert unsere Aufmerksamkeit, es stärkt unser inneres Gleichgewicht und es lässt unser Herz wachsen.

Manchmal denke ich, dass genau das das größte Geschenk ist, das wir uns selbst machen können: wieder Zeit zu haben, zu entschleunigen, wieder zu fühlen – ohne Ablenkung, ohne Reizüberflutung, einfach nur mit uns und dem Buch in der Hand. Naja, und das ist halt eigentlich das, worum es beim Lesen geht.


Lesen ist ein Geschenk für Kopf, Herz und Seele

Lesen ist mehr als ein Hobby. Lesen ist kein „Zeitvertreib“. Lesen ist ein Raum für uns selbst, ein Schutzraum gegen die Lautstärke, gegen die Reizüberflutung, gegen die Eile. Es ist ein langsamer, tiefer Atem in einer lauten Welt.

Wenn du heute dein Handy zur Seite legst, ein Buch aufschlägst und ein paar Seiten liest, dann machst du genau das: Du gönnst dir Ruhe. Du gönnst dir Tiefe. Du gönnst dir dich selbst. Und das ist halt eigentlich das Wertvollste, was wir uns in dieser schnelllebigen Zeit schenken können.


TIPP: Gute Bücher die ich vor kurzem gelesen habe

Brauchst du ein Paar Ideen was du jetzt lesen kannst? Diese Bücher habe ich in der letzten Zeit gelesen und für gut befunden. Sie sind voller Emotionen und Spannung! Viel Spaß beim Lesen!

Elizabeth Caldwell trägt ein Geheimnis in sich: Sie kann Gefühle in menschlicher Form sehen. Sehnsucht, Mitgefühl, Zorn – sie alle meiden sie, denn sie reagiert nicht auf ihre Berührung. Nur Fear, der Schrecken verbreitet, spürt bei ihr seine Macht schwinden. Besessen davon, das Geheimnis hinter Elizabeths außergewöhnlicher Gabe zu lüften, ist er entschlossen, herauszufinden, was sie so anders macht …




Als Charlotte Blossom den Auftrag erhält, den ältesten Erben der mächtigen Familie Newton zu beschützen, bleibt ihr kaum eine Wahl. Gideon – reich, schön und an Aufmerksamkeit gewöhnt – macht jedoch sofort klar, dass er keine fremde Kontrolle in seinem Alltag duldet. Zwischen Widerwillen und Wortgefechten begleitet Charlotte ihn dennoch überallhin, bis ein gemeinsamer Trip auf dem Wasser alles verändert.
Auf Gideons Yacht bröckelt seine kühle Fassade, und Charlotte erkennt einen Mann, der viel mehr ist als die Schlagzeilen über ihn. Doch je näher sie ihm kommt, desto deutlicher spürt sie auch die Gefahr, die im Hintergrund lauert. Hinter dem funkelnden Leben der High Society verbirgt sich eine Bedrohung, die größer ist, als Charlotte geahnt hat – und plötzlich steht nicht nur ihr Auftrag, sondern auch ihr Herz auf dem Spiel.


Yara Kingsley hat nach einer schmerzhaften Trennung alle Hände voll zu tun. Dass sie ständig mit dem Sternekoch Alex aneinandergerät, der gerade sein neues Restaurant direkt gegenüber eröffnet hat, macht die Sache nicht einfacher. Und trotzdem lässt sich das prickelnde Knistern zwischen ihnen nicht ignorieren. Als Alex plötzlich auf Yaras Unterstützung angewiesen ist, wittert sie ihre Chance: Gemeinsam besuchen sie die Hochzeit seines besten Freundes – und senden so ein unmissverständliches Signal an Yaras Ex. Doch Yara hat nicht damit gerechnet, dass Alex sie plötzlich so sehr daran erinnert, wie aufregend und verletzlich Liebe zugleich sein kann …


Alles, was Eden Collins will, ist endlich Freunde zu finden. Mit einem Stipendium an der traditionsreichen Woodford Academy hofft sie auf einen Neuanfang – nach einem Jahr voller Trauer, Getuschel und dem Gefühl, nirgends dazuzugehören. Doch der Start fällt schwerer als gedacht. Schon im ersten Kurs wird sie bei einem sozialen Experiment an alte Geheimnisse erinnert – und ausgerechnet William Grantham III. bemerkt es. Der faszinierende, aber abweisende Millionenerbe, mit dem sie schon öfter aneinandergeraten ist …


Alles liebe, eure Alexandra (Autorin von onceuponabookie.de)


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Hier dreht sich alles um Bücher, die Gefühle wecken – Romantasy, Romance und Romantic Suspense. Geschichten voller Tiefe, Magie und Herzklopfen. Ich teile ehrliche Rezensionen, Neuerscheinungen, Geheimtipps und manchmal auch einfach Gedanken über das Leben zwischen den Kapiteln.

Ich bin Alexandra, Buchliebhaberin, Romance, Romantasy und Romantic Suspence-Fan, Schreibmensch und Host von Once upon a Bookie.

Ich liebe gemütliche Abende, Kerzenlicht, cosy Jazzmusik und den Duft von frisch aufgeschlagenen Buchseiten. Und ich glaube, Lesen darf leicht sein – ohne Druck, ohne “Du musst mehr lesen”. Einfach, weil es guttut.

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